Das Lager „Bismarck“ | Zelten | Mikroabenteuer | Wandern

Das letzte Wochenende zum Ostersonntag habe ich mal wieder in Siegbach im Lager „Bismarck“ verbracht. Tagsüber wanderte ich im Lahn-Dill-Bergland, abends kehrte ich zum Lagerplatz zurück, werkelte ein bisschen dort herum und schlief dann im Zelt. In der zweiten Nacht bekam ich netten Besuch von Bewohnern des Dorfes Tringenstein, die wissen wollten, was für ein Mensch sich da auf dem Grundstück herumtreibt. Nach einem freundlichen gespräch wissen nun die Tringensteiner auch, was ich unterhalb ihrer Burg so treibe.

Hier ein paar Bilder vom Lagerplatz, nachdem ich ihn weitgehend so aufgeräumt habe, dass ein angemessenes Lagerleben möglich ist.

Blick in die Nordosthälfte des Lagers. Rechts befindet sich die Stelle, an der ich mein Zelt aufbaue und eine kleine Feuerstelle. Ganz rechts, außerhalb des Bildes, verläuft ein Bach.
Der Westteil des Lagers. Das Lager grenzt an einen alten Wirtschaftsweg, der jedoch zugewachsen war und teilweise noch zugewachsen ist. Den Bereich meines Grundstücks habe ich inzwischen freigeschnitten. Den Rest des Weges werde ich so lassen, um fremden Menschen den Zugang möglichst weitgehend zu erschweren.
Die Nordhälfte des Grundstücks. Dieser Felsrücken gehört zum Lagerplatz und sorgt für eine angenehme Abgrenzung gegen Wind, Wild und Mensch.
Der ehemals zugewachsene Wirtschaftsweg. ich habe ihn soweit freigeschnitten, dass ich mein Grundstück bequem umrunden kann.
Blick vom Felsrücken auf den freigeschnittenen Wirtschaftsweg
Blick vom Felsrücken auf den Lagerplatz und die angrenzende Feuchtwiese und den Bach.
Der Felsrücken
Der Bachlauf – ich habe ihn schon teilweise freigeschnitten, denn er war völlig von Schlehenbüschen überwuchert. Ich möchte das Gebüsch, das vielen Tieren als Lebensraum dient, nicht beseitigen, jedoch möchte ich den Bachlauf wieder freischneiden.
Der noch zugewachsene Teil des Bachlaufes
Feuchtwiese und Schlehenbüsche – das bleibt so, wie es ist. Das Schöne am Grundstück/Lagerplatz ist die Natur, sind die Tiere, sind die Pflanzen. Das möchte ich nicht zerstören.
Der Verlauf eines Quellrinnsals über mein Grundstück. Es sind mehrere davon vorhanden.
Zu Beginn des Jahres hatte das Nachbargrundstück Besuch von Wildschweinen, die im Boden nach Nahrung suchten. Bislang ging es den Wildschweinen phantastisch gut, denn augrund kommunalpolitischer Verwerfungen gab es keinen Jagdberechtigten. Dieser Zustand scheint nun ein Ende gefunden zu haben, berichtete man mir.
Ein weiteres Quellbächlein auf meinem Grundstück.
Ein weiteres Quellbächlein auf meinem Grundstück, das sich in die Schlehenbüsche durchgegraben hat.
Blick auf die nördlich angrenzenden Grundstücke, die aufgrund der hohen Feuchtigkeit bzw. Nässe extensiv bewirtschaftet werden.
Blick auf das westlich angrenzende Grundstück
Feuchtwiese, die noch zu meinem Grundstück gehört.
Blick vom Lagerplatz in den Osten – wunderschöne Sonnenaufgänge
Flora meines Grundstücks:: wilde Schlüsselblumen
Sie bedecken weite Teile des Lagerplatzes: Buschwindröschen
Noch einmal der Wildschaden – Solange die Wildschweine mich während meiner Aufenthalte belästigen, sind mir ihre Aktivitäten egal.

Furtwangen im Schwarzwald | Sommer 2019

Mit meiner Tochter Charlotte war ich im Sommer 2019 in Furtwangen im Schwarzwald, um dort das Deutsche Uhrenmuseum zu besichtigen. Mein Vater, Hans Steil, hatte in Furtwangen in den 50er Jahren Feinwerktechnik studiert. Er war gelernter Uhrmacher.  In der 80er Jahren war ich mit meinen Eltern in Furtwangen, um eine Verwandte zu besuchen und das Museum zu besichtigen. Das wollte ich mit meiner Tochter wiederholen.

Für die Übernachtung nach der Anreise aus den Vogesen hatte ich die Pension Bernreuterhof in Vöhrenbach gebucht. Die Eigentümerin bewirtete uns herzlich, das Frühstück war überwältigend vor Menge und Vielfalt. Die schwarzwälder Delikatessen schmeckten meiner Tochter Charlotte und mir sehr, sehr gut.

In der Pesion Bernreuterhof  übernachteten wir.
Blick in den Schwarzwald
Lachs zum Frühstück
Wurstplatte mit schwarzwälder Delikatessen für zwei Personen
Der Frühstückstisch der Pension
Der Frühstückstisch der Pension
Ein Holzhaus in Furtwangen
Furtwangen
Uhr im Deutschen Uhrenmuseum
Uhr im Deutschen Uhrenmuseum
Uhren im Deutschen Uhrenmuseum
Uhren im Deutschen Uhrenmuseum
Kriegerische Uhr
Uhr im Deutschen Uhrenmuseum
Uhr im Deutschen Uhrenmuseum
Uhr im Deutschen Uhrenmuseum – der Landwirt isst beim Glockenschlag die Knödel
Scharlotte im Mitmachbereich des Deutschen Uhrenmuseums
Uhren im Deutschen Uhrenmuseum
Uhr im Deutschen Uhrenmuseum
Uhr im Deutschen Uhrenmuseum
Uhr im Deutschen Uhrenmuseum
Eine alte Uhrmacherwerkstatt im Deutschen Uhrenmuseum
Uhr im Deutschen Uhrenmuseum
Moderne Uhren im Deutschen Uhrenmuseum: Atomuhren

Camping Gérardmer Teil 2 | Vogesen 2019

Hier nun der zweite Teil meines Berichtes von meiner Reise in die Vogesen im Sommer 2019. Weil das Schwimmbad auf unserem Campingplatz so stark frequentiert war, fuhr ich mit meiner Tochter zweimal an den Lac de  Gérardmer, um dort den Tag zu verbringen, uns zu sonnen und vor allem um zu schwimmen.

Lotte und ich waren, wie man sehen kann, bestens gelaunt.

Unser Campingplatz, den ich im ersten Beitrag ausführlich beschrieben habe, liegt bei Granges-sur-Vologne, einem kleinen Ort, der keine besonderen Sehenswürdigkeiten besitzt. Es ist ein typischer französischer Ort in den Vogesen.

Das Kriegerdenkmal von Granges-sur-Vologne
Granges-sur-Vologne
Granges-sur-Vologne
Granges-sur-Vologne – auch hier trieben die Nationalsozialisten ihr Unwesen
Granges-sur-Vologne
Das Rathaus von Granges-sur-Vologne
Die Kirche von Granges-sur-Vologne
Die Vogesen bei Granges-sur-Vologne
Die Vogesen bei Granges-sur-Vologne
Die Vogesen bei Granges-sur-Vologne
Der Lac de Gérardmer – am ersten Tag lagen wir in einem Waldstück an diesem Sandstrand
Unser Liegeplatz am Lac de Gérardmer
Charlotte hatte viel Spaß am Lac de Gérardmer
Am zweiten Tag wechselten wir zu einem Wiesenplatz am Lac de Gérardmer
Es war wunderschöne am Lac de Gérardmer
Marktplatz von Gérardmer
Einkausstraße in Gérardmer
Charlotte kaufte sich ein Eis – mit Händen und Füßen 🙂
Das schmeckte meiner Tochter
Gérardmer
Gérardmer
Gérardmer
Das Rathaus von Gérardmer
Die Kirche von Gérardmer
Regilgösität in Gérardmer
Denkmal für Antoine Gley (1813 – 1907). Er wurde in Gérardmer geboren und organisierte während der Belagerung von Paris 1870 die Versorgung der eingeschlossenen Soldaten mit Brot. Er erhielt daher auch den Spitznamen „Bäcker von Paris).
Eine nette Sitzgelegenheit eines Restaurants

Camping Gérardmer Teil 1 | Vogesen 2019

Heute möchte ich mal wieder etwas von meiner zweiten Reise in den Sommerferien 2019 berichten. Traditionell reise ich in den ersten 14 Tagen der Sommerferien mit der gesamten Familie. Dann geht es heim. Ich erledige anstehende Termine und Aufgaben. Danach verreise ich erneut mit den Kindern, während meine Frau arbeiten muss. Meist ist es ein Campingurlaub. Inzwischen verreist nur noch meine Tochter mit mir in der zweiten Hälfte.

Im Sommer 2019 wollte ich nicht so weit fahren, weshalb ich mir einen netten Campingplatz in den Vogesen in der Nähe von Gérardmer heraussuchte: Flower Camping La Sténiole.  Mit rund 20 Euro pro Nacht ist der Platz kein billiger Platz, jedoch bietet er insbesondere für Kinder einige Attraktionen, z. B. einen Spieleraum, eine Wasserrutsche, ein überdachtes Schwimmbad usw. Leider war das Schwimmbad meist überfüllt. Weshalb wir dann auch an den Lac de Gérardmer auswichen. Darüber berichte ich morgen im zweiten Teil.

Der Campingplatz liegt abseits im Wald. Er wird sehr stark von Niederländern frequentiert. Die Parzellen sind sehr groß angelegt. Die Sanitäranlagen sind sauber. In den beiden Restaurants auf dem Platz kann man kleinere und größere Speisen bestellen, die gut schmecken. Zum Einkaufen muss man allerdings nach Gérardmer, was eine Fahrt von 15 – 20 Minuten bedeutet.

Ich würde den Platz außerhalb der Hochsaison wieder buchen, wenn das Schwimmbad nicht so überlaufen ist. Mit Lotte verbrachte ich jedenfalls sehr schöne Tage, bevor es dann nach Nürnberg weiter ging.

Lotte beim Aufbau ihres Zeltes
Unser Lager – mein Zelt fehlt noch
Die Parzellen sind sehr groß und bieten ausreichend Platz – auch für das Auto
Ein Restaurant auf dem Platz
Ein Naturweiher
Der Naturweiher, auch für Boote zugelassen
Beachvolleyball
Viel Platz für Kinder und Entdeckungen
Die Riesenrutsche
Das Hallen- und Freibad mit Liegebereich
Zum Abendessen gerne mal ein französisches Bier

 

1. Etappe Lahnwanderweg | Wandern

Gestern habe ich die erste Etappe des Lahnwanderwegs gewandert. Meine Frau und ich fuhren mit zwei Autos nach Feudingen, dem Ziel dieser ersten Etappe. Dort ließ ich mein Auto stehen. Meine Frau fuhr mich dann zur Lahnquelle, von wo aus ich dann meine Wanderung begann. Damit sind wir schon bei meinem Kritikpunkt an diesem Wanderweg: Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel, mit denen man von Feudingen zur Lahnquelle kommt.

Ich werde den Lahnwanderweg nicht in einem Stück wandern. Ich habe auch keinen zeitlichen Horizont oder Rhythmus, wie ich den Wanderweg absolvieren möchte. Ich werde je nach Möglichkeit und Lust die 295 Kilometer wandern.

Hier, in diesem Weiher, entspringt die Lahn.
Die Quelle der Lahn liegt neben diesem Gasthaus. Hier begann meine Wanderung.
Nach dem Teich mit der Quelle der Lahn startet dieser Fluss seinen Weg als kleines Rinnsal.
Der Lahnwanderweg ist sehr gut ausgeschildert. Eigentlich braucht man keine Karte und keine Navigations-App.
Der Wanderweg führt fast ausschließlich durch Wald.
Der Lahnwanderweg wird von vielen anderen Wanderwegen gekreuzt.
Meine Laune war deutlich gehoben – endlich mal wieder in der Natur.
Eindruck vom Weg
Eindruck vom Weg

Die Ilsenquelle
Eindruck vom Weg
Sorgenmännchen heißen diese kleinen Türmchen glaube ich.
Schöne Fachwerkhäuser am Rande des Wanderweges
Die Landschaft im Hinterland ist so schön und erinnert mich an den Schwarzwald.
Gegen Ende der Wanderung sieht man mir meine beginnende Erschöpfung an.
Die Landschaft bei Feudingen
Ein Bison im Gehege am Rande meines Weges.
Letzte Rast kurz vor dem Tagesziel
Feudingen
Die Lahn bei Feudingen – noch kann man nicht erahnen, welche Dimensionen der Fluss annehmen wird.
Noch einmal die Lahn bei Feudingen

Müde, erschöpft kam ich an meinem Ziel, dem Parkplatz neben dem Dorfgemeinschaftshaus an. Mir wurde deutlich, dass ich für den weiteren Weg eine bessere Kondition benötige.

Mein Fazit: Ich würde diesen Weg jederzeit wieder gehen. Gerade weil der Weg durch den Wald führt und lediglich am Zielpunkt an eine Besiedelung führt, tat mir die Ruhe sehr gut. Der Weg ist mittelschwer. ich freue mich schon auf die zweite Etappe, die ich für morgen, Donnerstag, geplant habe. Für diese Strecke, die noch einmal 2,5 Kilometer weiter ist, werde ich mehr Zeit einplanen, um mehr Pausen machen zu können.

Lahnwanderweg | Wandern

Wegen der aktuellen Krise durch das Corona-Virus seind meine Reisemöglichkeiten derzeit quasi bei Null angekommen. Ins Ausland kann ich nicht fahren, da überall eine Einreisesperre gilt. Die beiden Bundesländer, in die ich gerne gereist wäre, Bayern und das Saarland, haben die Ausgangsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Es bleibt also nur mein Heimat-Bundesland Hessen. Doch auch hier sind keine Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels, Pensionen und auf Campingplätzen nicht vorhanden. So habe ich mir überlegt, meine Osterferien zu nutzen, de Lahnwanderweg zu erwandern. Diesen Wanderweg habe ich schon sehr lange auf meiner Vorhabenliste, jedoch ergab sich nie die Gelegenheit, die Wanderung durchzuführen. Die Corona-Krise schafft die Gelegenheit!

Der Lahnwanderweg gliedert sich in 19 Abschnitte und führt entlang der Lahn von der Quelle bis zu Mündung. Nur der Start ist etwas knifflig, da keine öffentlichen Verkehrsmittel zur Lahnquelle fahren. So habe ich mit meiner Frau abgesprochen, dass sie mich am Dienstag (07.04.2020)  zur Quelle fährt, absetzt und ich dann die erste Etappe von 14 Kilometer bis Feudingen wandere. Wie es dann weiter geht, weiß ich noch nicht. Vielleicht fahre ich nach jeder Etappe nach Hause, vielleicht biwakiere ich auch nach einzelnen Etaoppen. Ich lasse alles auf mich zukommen.

Erste Übernachtung im Lager Bismarck | Microabenteuer

Gestern habe ich das erste Mal auf meinem Grundstück in Siegbach übernachtet, das ich „Lager Bismarck“ nenne. Tagsüber baute ich mein Lager etwas aus und wanderte ich um den Siegbacher Ortsteil Oberndorf auf dem Höhenweg herum. Wunderschön war der Blick über die Hügellandschaft des Lahn-Dill-Berglandes und in das Tal nach Oberndorf. Die Wege sind wirklich prima ausgebaut und gut ausgeschildert. Auch sind ausreichend Ruhebänke vorhanden, wo man sich ausruhen, lesen, schlafen oder was immer man will machen kann.

Gegen Abend ging ich dann zu meinem Lager am Fuß der Burg Tringenstein, wo ich bereits mein Zelt aufgebaut hatte. Ich aß zu Abend, las noch ein wenig und legte mich dann ins Zelt, um nach einiger Zeit zufrieden und müde einschlief.

Heute werkelte ich noch ein wenig auf dem Grundstück und pflanzte eine Weide, die mir hoffentlich in Kürze ermöglicht, Ableger heranzuziehen. Ich hätte gerne eine Hecke aus Weiden. Dann musste ich leider schon wieder zur Arbeit an den Schreibtisch.

Ortsausgang Tringenstein – der Hinweis auf den ehemaligen Bergbau in der Gemeinde
Blick auf Tringenstein
Das Lahn-Dill-Bergland vom Höhenweg in Oberndorf aus gesehen
Netter Wegweiser
Das Lahn-Dill-Bergland vom Höhenweg in Oberndorf aus gesehen
Ein Natur-Denkmal auf dem Höhenweg von Oberndorf – Tringenstein
Blick auf Tringenstein
Noch ein netter Wegweiser
Entspannung auf einer Liegebank
Mein Einmannzelt und Lager auf meinem Grundstück
Meinen Bachlauf habe ich bereits etwas aufgeräumt und eine Auffangbecken gegraben, damit immer etwas Wasser aufgestaut ist. Mal sehen, wie lange das Wasser fließt.

 

Erdbacher Karst- und Höhlenpfad | Ausflüge in die Heimat

Am vergangenen Wochenende erwanderte ich mit meiner Familie den Erdbacher Karst- und Höhlenpfad. Dieser schöne Wanderweg liegt im Lahn-Dill-Kreis. Er führt überwiegend durch Wald und Waldränder in der Näge von Erdbach, einem Ortsteil der hessischen Gemeinde Breitscheid.

Bedingt durch die derzeitige Gesundheitskrise war dieser etwas abseits gelegene Ort gut geeignet. Bei sonnigstem Wetter, jedoch niedrigen Temperaturen und gelegentlichem Wind wanderten wir die rund 4 Kilometer Wanderweg und machten hin und wieder Rast, um die Sonne zu genießen (Vitamin D-Mangel  vorbeugen)

Ich empfehle, an der Grundschule des Dorfes auf dem öffentlichen kostenlosen Parkplatz zu parken. Von dort aus erreciht man nach wenigen Metern den Wanderweg.

Der Karst- und Höhlenpfad führt an einer Reihe z. T. zugänglichen Höhlen vorbei, durch einen Wald, in dem man Natur in ihrer ursprünglichsten Form erleben kann. Für Kinder ist es möglich, Natur zu erleben und Natur zu entdecken.

Der Weg erinnert in schöner Weise daran, dass Mittelhessen bis in die 60er Jahre Bergbaugebiet war. Viele Menschen lebten vom Bergbau und der Stahlherstellung. Vor allem Eisenerz wurde abgebaut. Der Wohlstand unserer Region beruht auch auf diesen Arbeitsleistungen, deren Reste man immer weniger besichtigen kann.


Wenn man auf dem großen Parkplatz vor der Schule parkt, kommt man recht bald an einem Steinbruch vorbei.

Steinbruch
Steinbruch
Steinbruch mit Höhlen

Nach etwa einem Kilometer kommt man zur Großen- und Kleinen Steinkammer. Dies sind ehemalige Wohnhölen, in denen man um 1900 bei ihrer Erforschung entsprechende Grabungsfunde machte.

Hinweisschild an der Grißen Steinkammer, die heute allerdings die kleinere Höhle ist. Sie ist verschüttet.
Ehemaliger Eingang der Höhle
Die Felsformation über dem Eingang zur Großen Steinkammer
Der Eingang zur Kleinen Steinkammer
Der Eingang zur Kleinen Steinkammer
Die Kleine Steinkammer ist durchgehbar. Man kommt auf der anderen Seite des Felsens heraus.
Der Ausgang der Kleinen Steinkammer
Die Decke der Kleinen Steinkammer
Der Ausgang der Kleinen Steinkammer, betrachtet aus dem Inneren.
Gut ausgebaute Wanderwege prägen den Rundweg.
Impression vom Wanderweg
Impression vom Wanderweg
Der Eingang zum Bender-Stollen
Der Bender-Stollen. Leider kann man ihn nicht frei begehen.
Durchgang zum großen Steinbruch
Durchgang zum großen Steinbruch
Naturbesonderheiten
Impression vom Wald
Erdbach
Der Dorfbrunnen von Erdbach wurde zu Ostern schön geschmückt.
Ein Naturdenkmal in Erdbach

St. Ives | Cornwall

Am 05.07.2019 stand für meine Familie und mich St. Ives auf dem Programm. Viel hatte ich im Vorfeld unserer Reise von diesem Ort gehört und gelesen. Immer hieß es, wür müssten in jedem Fall diesen idyllischen Ort besichtigen. Wir folgten der Empfehlung.

Es ist eine wunderschöne Ortschaft, die immer Sommer kräftig von Touristen besucht wird. Die Lage an einem tollen Sandstrand begünstigt neben der idyllischen Innenstadt den Tourismus. Die vielen kleinen Geschäfte laden zum Bummeln ein, die Preise sind nicht hoch.

Wir verbrachten sehr viel Zeit im Hafen, wo Lotte und ich auch schwimmen gingen. Das Wasser ist auch im Sommer kühl, der tolle Blick vom Wasser auf den Hafen und die Stadt entschädigt jedoch.

Meine Familie unternahm noch einen Abstecher in eine Daddelbude, wo jeder 1 – 2 Pfund verspielte, dafür jedoch Kleinigkeiten gewann. Hier steht der preiswerte Unterhaltungswert im Vordergrund. Ich kann dem nicht viel abgewinnen.

Ganz besonder schmeckten die Cornish Pasties, die wir in einer Bäckerei erwarben. Frisch gebacken, noch warm und knusprig verspeisten wir sie gemeinsam an einem Rastplatz am Ortsrand.

In St. Ives zu paren ist ungünstig. Etwas außerhalb ist ein großer Besucherparkplatz, der auch einen Buspendeldienst in den Hafen anbietet. Hier ein Blick vom Parkplatz auf die Stadt.
Die Straße vom Parkplatz in die Stadt. Wir gingen zu Fuß.
Kein Fehler, den öffentlichen Genuss von Alkohol zu verbieten.
Viele Häuser sind – typisch für England – sehr, sehr schön geschmückt.
Das Straßebild von St. Ives
Typisches Gedenken an die Toten der beiden Weltkriege
Im Sommer ist St. Ives stark frequentiert.
Kleine Straßen mit einer Vielzahl kleiner Geschäfte prägen die Innenstadt.
Die Innenstadt von St. Ives
Musiker unterhalten die Passanten.
Meine Familie liebt sie: Die Daddel-Buden
Vergnügen für 1 Pence-Stücke
Man freut sich über jeden Gewinn, sei er auch noch so klein.
Aus eigener Erfahrung: Vorsicht vor den Möwen! Mir raubten sie einen Burger.
Der Strand von St. Ives
Der Strand von St. Ives
Der Hafen von St. Ives
Der Strand von St. Ives
Der Strand von St. Ives
Pengenna-Pasties – mithin die besten Pasties in Cornwall
So sieht eine ganz frische, noch warme Pasty aus.

 

Das Pasty von innen: Kartoffeln, Zwiebeln, Kräuter/Gewürze und Fleisch.

 

Buckland Abbey & Francis Drake | Cornwall

Am 07.07.2019 besichtigte ich mit der Familie während unserer Reise nach Cornwall die Buckland Abbey. Dieses ehemalige Zisterzienserkloster wurde einst, nachdem es aufgelöst worden war, an den Freibeuter und Entdecker Francis Drake verkauft, der es fortan bewohnte. Seine Nachkommen besaßen es bis 1946. Der National Trust erhielt die ganze Anlage 1948, der sie der Öffentlichkeit öffnete.

Leider hatten wir an diesem Tag nicht mehr viel Zeit, sodass wir nicht alles in aller Ruhe anschauen konnten. Im Haus ließen wir uns Zeit, bei den Außenanlagen schluderten wir. Für Gespräche mit dem Personal vom National Trust hatte ich viel Zeit. Wie meist in den Objekten konnten wir frei durch das Gebäude gehen, ohne an einer Führung teilnehmen zu müssen. Dafür standen in vielen Räumen ansprechbare und freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung, die geduldig Fragen beantworteten und viele Dinge erläuterten.

Zugang zur Buckland Abbey
Eingang zur Buckland Abbey
Die kleinen Geschäfte der Buckland Abbey
Eine Lagerhalle
Durchgang in der Buckland Abbey
Der Klostergarten
Das Wohngebäude
Garten
Die Klosteranlage ist mit einem schönen Park angelegt.
Francis Drakes Wohngebäude
Francis Drakes Wohngebäude
Francis Drakes Wohngebäude
Francis Drake
Die Welt, wie Francis Drake sie sah.
Ein kleines Museum zu Francis Drake ist in der Buckland Abbey
Modell eines der Schiffe von Francis Drake
Die Wohnräume von Francis Drake können besichtigt werden.
Nobles Inventar
Ein großzüger Esstisch
Die Küche – für Besucher anfassbar

 

Weitere Informationen gint es in Englisch beim National Trust: https://www.nationaltrust.org.uk/buckland-abbey