St. Ives | Cornwall

Am 05.07.2019 stand für meine Familie und mich St. Ives auf dem Programm. Viel hatte ich im Vorfeld unserer Reise von diesem Ort gehört und gelesen. Immer hieß es, wür müssten in jedem Fall diesen idyllischen Ort besichtigen. Wir folgten der Empfehlung.

Es ist eine wunderschöne Ortschaft, die immer Sommer kräftig von Touristen besucht wird. Die Lage an einem tollen Sandstrand begünstigt neben der idyllischen Innenstadt den Tourismus. Die vielen kleinen Geschäfte laden zum Bummeln ein, die Preise sind nicht hoch.

Wir verbrachten sehr viel Zeit im Hafen, wo Lotte und ich auch schwimmen gingen. Das Wasser ist auch im Sommer kühl, der tolle Blick vom Wasser auf den Hafen und die Stadt entschädigt jedoch.

Meine Familie unternahm noch einen Abstecher in eine Daddelbude, wo jeder 1 – 2 Pfund verspielte, dafür jedoch Kleinigkeiten gewann. Hier steht der preiswerte Unterhaltungswert im Vordergrund. Ich kann dem nicht viel abgewinnen.

Ganz besonder schmeckten die Cornish Pasties, die wir in einer Bäckerei erwarben. Frisch gebacken, noch warm und knusprig verspeisten wir sie gemeinsam an einem Rastplatz am Ortsrand.

In St. Ives zu paren ist ungünstig. Etwas außerhalb ist ein großer Besucherparkplatz, der auch einen Buspendeldienst in den Hafen anbietet. Hier ein Blick vom Parkplatz auf die Stadt.
Die Straße vom Parkplatz in die Stadt. Wir gingen zu Fuß.
Kein Fehler, den öffentlichen Genuss von Alkohol zu verbieten.
Viele Häuser sind – typisch für England – sehr, sehr schön geschmückt.
Das Straßebild von St. Ives
Typisches Gedenken an die Toten der beiden Weltkriege
Im Sommer ist St. Ives stark frequentiert.
Kleine Straßen mit einer Vielzahl kleiner Geschäfte prägen die Innenstadt.
Die Innenstadt von St. Ives
Musiker unterhalten die Passanten.
Meine Familie liebt sie: Die Daddel-Buden
Vergnügen für 1 Pence-Stücke
Man freut sich über jeden Gewinn, sei er auch noch so klein.
Aus eigener Erfahrung: Vorsicht vor den Möwen! Mir raubten sie einen Burger.
Der Strand von St. Ives
Der Strand von St. Ives
Der Hafen von St. Ives
Der Strand von St. Ives
Der Strand von St. Ives
Pengenna-Pasties – mithin die besten Pasties in Cornwall
So sieht eine ganz frische, noch warme Pasty aus.

 

Das Pasty von innen: Kartoffeln, Zwiebeln, Kräuter/Gewürze und Fleisch.

 

Buckland Abbey & Francis Drake | Cornwall

Am 07.07.2019 besichtigte ich mit der Familie während unserer Reise nach Cornwall die Buckland Abbey. Dieses ehemalige Zisterzienserkloster wurde einst, nachdem es aufgelöst worden war, an den Freibeuter und Entdecker Francis Drake verkauft, der es fortan bewohnte. Seine Nachkommen besaßen es bis 1946. Der National Trust erhielt die ganze Anlage 1948, der sie der Öffentlichkeit öffnete.

Leider hatten wir an diesem Tag nicht mehr viel Zeit, sodass wir nicht alles in aller Ruhe anschauen konnten. Im Haus ließen wir uns Zeit, bei den Außenanlagen schluderten wir. Für Gespräche mit dem Personal vom National Trust hatte ich viel Zeit. Wie meist in den Objekten konnten wir frei durch das Gebäude gehen, ohne an einer Führung teilnehmen zu müssen. Dafür standen in vielen Räumen ansprechbare und freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung, die geduldig Fragen beantworteten und viele Dinge erläuterten.

Zugang zur Buckland Abbey
Eingang zur Buckland Abbey
Die kleinen Geschäfte der Buckland Abbey
Eine Lagerhalle
Durchgang in der Buckland Abbey
Der Klostergarten
Das Wohngebäude
Garten
Die Klosteranlage ist mit einem schönen Park angelegt.
Francis Drakes Wohngebäude
Francis Drakes Wohngebäude
Francis Drakes Wohngebäude
Francis Drake
Die Welt, wie Francis Drake sie sah.
Ein kleines Museum zu Francis Drake ist in der Buckland Abbey
Modell eines der Schiffe von Francis Drake
Die Wohnräume von Francis Drake können besichtigt werden.
Nobles Inventar
Ein großzüger Esstisch
Die Küche – für Besucher anfassbar

 

Weitere Informationen gint es in Englisch beim National Trust: https://www.nationaltrust.org.uk/buckland-abbey

Lydford Gorge | Cornwall

Am 07.07.2019 besuchte ich mit meiner Familie den Naturpark Lydford Gorge, der dem National Trust gehört. Über einen gut ausgebauten Wanderpfad kann man den Park entlang des River Lyd erkunden und reichlich Naturschönheiten und schöne Plätze entdecken. Über fünf Kilometer wird man auch zu einem Wasserfall geführt, der sich über 30 Meter in die Tiefe stürzt. Für europäische Verhältnisse ist das schon atemberaubend. Für Kinder und jung gebliebene Erwachsene gibt es reichlich Gelegenheit, Kontakt zur Natur aufzunehmen, z. B. dadurch, dass man die Schuhe auszieht und im River Lyd klaniert.

Man trifft bei gutem Wetter auf nicht wenige Mitwanderer, jedoch nicht so viele, dass man sich belästigt fühlt.

Am Ende der Tour kann man in einem Cafe des National Trust einen köstlichen Cream Tea einnehmen. Dies ist eine Gelegenheit, die ich mir nur selten entgehen lasse.

Lydford Gorge gehört zum National Trust
Ein wunderbarer Rundweg führt durch die Klamm
In der Nähe des Eingangs und Cafes liegt dieser schöne Kinderspielplatz
Besucher haben in diesen Baumstamm Münzen eingeschlagen
Gruppenfoto der Wandergruppe
Leo und Daniel erkunden einen Bach, aus dem man trinken kann.
Idylle Lydforf Gorge
Idylle Lydforf Gorge
Idylle Lydforf Gorge
Brücke mit Tür
Für mich war es ein toller Ausflug.
Leo im Bach
Eine nette kleine Hängebrücke
Der Wasserfall – Hauptattraktion des Parks
Idylle Lydforf Gorge
Lotte im Bach
Idylle Lydforf Gorge
Idylle Lydforf Gorge
Durch diese kleine Höhle ging es durch.
Zur Belohnung gönnte ich mir einen Cream Tea (Schwarzer Tee, Milch, Scones, Clotted cream und Erdbeerkonfitüre)
Eine gemütliche halbe Stunde beim Cream Tea

Vogesen-Biwak 10/2019 | Wandern

Ich hatte mir für die zweite Hälfte der Herbstferien eine mehrtägige Wanderung mit Biwak vorgenommen. Ich schwankte zwischen Schweden und dem Elsass als Örtlichkeit der Wanderung. Aus Zeitgründen entschied ich mich kurzfristig für die Vogesen.

Zur Wanderung nahm ich einen großen Rucksack mit, in den ich

  • meinen Schlafsack
  • eine Isomatte
  • den Biwaksack
  • 1 1/2 Liter Wasser
  • ein Reisgerichte
  • Stirnlampe
  • einen Gaskocher
  • Kochtopf, Geschirr und Besteck
  • Müsliriegel und Studentenfutter
  • eine Powerbank

einpackte.

Ich wanderte am Montag, 07.10.2019 um 7.00 Uhr mit anbrechender Morgendämmerung in Lautenbachzell los, zunächst zur Wolfsgrube.

Morgentlicher Blick auf Lautenzell
Morgentlicher Blick auf Lautenzell

An der Wolfsgrube machte ich Rast und sah mir die Schutzhütte näher an, auch im Hinblick darauf, später, vielleicht bei einer späteren Wanderung, dort zu übernachten. Leider war dieTrinkwasserquelle am Platz versiegt. Die letzten regenarmen Sommer scheinen auch den Vogesen im Bereich Grundwasser und Quellwasser zu schaffen gemacht zu haben.

Sitzgruppe an der Wolfsgrube
Die Schutzhütte an der Wolfsgrube – zum Übernachten geeignet
Holzskulptur an der Wolgsbrube

Auf der gesamten Wanderung kam ich immer wieder an Überbleibseln des Ersten Weltkrieges vorbei. Hier, in den Hochvogesen, fanden zwischen 1914 und 1918 furchtbare und verlustreiche Kämpfe zwischen Deutschen und Franzosen statt. Bunkeranlagen, Mannschaftsunterkünfte, Sanitätsgebäude und viele andere Bauwerke sind auch über einhundert Jahre nach dem Ende des großen Schlachtens noch erstaunlich gut erhalten. Vor dem Betreten dieser Anlagen kann ich nur dringend abraten. Viele Bauwerke sind marode, einige sind eingestürzt, gefährliche Streben und Metallreste stellen Verletzungsgefahren dar. Auch befinden sich in einigen Gegenden abseits der Wege noch Reste von gefallenen Soldaten und Munitionsreste. Diese Munitionsreste, die teilweise sogar offen an der Erdoberfläche herumliegen, stellen noch heute eine lebensbedrohende Gefahr dar.

Auf dem Weg zur Wolfsgrube stieß ich immer wieder auf Relikte des Ersten Weltkrieges.

Von der Wolfsgrube aus wanderte ich weiter nach Murbach, um mir dort die alte Klosterkirche von Murbach anzuschauen. Dort machte ich einen längere Rast, um mir den Ort, die Kirche und die unmittelbar daneben befindliche Kapelle auch näher anzuschauen.

Auf dem Weg nach Murbach sah ich diese wunderbare Jesus Statue:

Kreuzigungssze bei Murbach
Erster Blick auf die ehemalige Klosterkirche von Murbach
Blick von Murbach auf die Vogesen Richtung Grand Ballon
Vorderseite der ehemaligen Klosterkirche von Murbach
Blick auf die ehemalige Klosterkirche von Murbach
Das Torhaus des ehemaligen Klosters
Rückseite des ehemaligen Torhauses des Klosters
Statue des Heiligen Priminius
Der mittelalterliche Klostergarten
Der mittelalterliche Klostergarten
Der mittelalterliche Klostergarten
Die Marienkapelle von Murbach

Auf dem Hügel, auf dem die Marienkapelle steht, machte ich eine längere Rast, aß etwas Nüsse und kochte mir einen Kaffee.

Die Marienkapelle von Murbach
Die letzte Station des Kreuzweges zur Marienkapelle von Murbach
Das Innere der Kapelle
Das Innere der Kapelle
Das Innere der Kapelle
Das Innere der Kapelle
Eine schöne Marienstatue
Josef
Maria mit Jesus
Blick vom Hang auf die ehemalige Klosterkirche

Die alten Klostermauern beeindruckten mich sehr. Ein Ort über tausendjähriger Kontemplation und Glaubenspraxis. Die Vorstellung, dass schon vor über 1.000 Jahren Mönche unter einfachsten Bedingungen an dieser Stelle zu Gott beeteten und ihr Leben für Gott führten,  brachten mich zum Nachdenken. Dieser schöne, beschauliche Ort war gut gewählt, in Kontemplation zu leben.

Das Innere der Kirche
Das Innere der Kirche
Das Innere der Kirche
Maria und Jesus
Das Innere der Kirche
Die Orgel der heutigen Pfarrkirche
Statue im Inneren der Kirche
Grab von Graf Eberhard
Statue
Erzengel Michael
Im Zentrum jeder Kirche: Das Kreuz

Anschließen wanderte ich hoch zum Judenhut. Die dortige Schutzhütte hatte ich mir als Übernachtungsort ausgesucht, zumal es dort eine gute Trinkwasserquelle geben sollte. Der Weg von Murbach dort hin war sehr anstrengend und brachte mich an den Rand meiner Leistungsfähigkeit. Total erschöpft kam ich an der Schutzhütte an. Die Schutzhütte war sehr gut eingerichtet und ich war Gott sei Dank auch alleine dort. Allerdings war die Quelle quasi versiegt, so dass ich meine Trinkwasservorräte leider nicht auffüllen konnte. Somit war klar, dass ich am nächsten Tag wieder absteigen musste. Hinzu kam, dass ich mich beim Hinwandern zu sehr verausgabt hatte.

Wie man sehen kann, hatte ich mich während der Wanderung völlig verausgabt.
Kriegsrelikt
Das Innere der Höhle des Ersten Weltkrieges
Die Schutzhütte am Judenhut
Die Quelle am Judenhut – leider zu diesem Zeitpunkt versiegt
Während des Ersten Weltkrieges fassten deutsche Soldaten die Quelle ein.
Blick von der Schutzhütte auf den Lagerplatz
Auch der Grundstock der Schutzhütte wurde von deutschen Soldaten gelegt.
Auf dem Foto gut erkennbar: Der Grundstock der Schutzhütte wird durch einen Bunker des Ersten Weltkrieges gebildet. Stahlbeton, der ewig hält.

So wanderte ich am nächsten Morgen vom Judenhut wieder zurück zum Parkplatz nach Leutenbachzell.

Am Parkplatz angekommen, fuhr ich nach Murbach und ruhte mich ein wenig aus, bevor ich meine Exkursion fortsetzte. Mehr dazu gibt es in einem späteren Beitrag.

 

Bozen in Südtirol / Italien | Herbst 2019

Als letztes größeres Ausflugsziel hatten meine Frau und ich während unserer Reise nach Südtirol im Herbst 2019 Bozen angesetzt. Die inoffizielle Hauptstadt Südtirols beeindruckte uns durch die die große Geschäftigkeit und den offensichtlichen Reichtum. Hier scheinen sich die regionalen und überregionalen Reichen und Schönen zu treffen. Insgesamt ist Bozen sehr italienisch, kein Wunder, sprechen doch 75% der Bewohner Italienisch als Muttersprache.

Während der knappen Woche, in der wir in Südtirol unternahmen wir auch einige kleinere Ausflüge, von denen ich nachfolgend auch ein paar Bilder beigefügt habe.

Unser Fazit: Meine Frau und ich sind uns sicher, dass wir im nächsten Herbst erneut nach Südtirol reisen werden. Es war eine schöne Zeit, die Menschen waren äußerst freundlich, die Umwelt sehr anregend und das Essen war super-lecker.

Blick vom Balkon unseres Hotelzimmers
Blick vom Balkon unseres Hotelzimmers
Blick vom Balkon unseres Hotelzimmers
Die Alpen in Südtirol
Die Alpen in Südtirol
Ich hoffe, man kann mir meine Freude über die Reise ablesen
Die Alpen in Südtirol
Die Alpen in Südtirol
Blick in das Tal bei Tisens
Blick in das Tal bei Tisens
Blick in das Tal bei Tisens
Die südtiroler Alpen
Meine Lieblingspizza, super knusprig und dünn
Eien regionale Süßspeise: Zwetschenknödel
Bozen
Bozen
Bozen
Die autonome Hochschule von Bozen
Bozen
Ein Kloster in Bozen
Der Kreuzgang im Kloster in Bozen
Der Kreuzgang im Kloster in Bozen
Kloster in Bozen
Altar im Kloster in Bozen
Altar im Kloster in Bozen
Altar im Kloster in Bozen
Altar im Kloster in Bozen
Kloster in Bozen
Den hätte ich gerne mitgenommen…
Bozens Umgebung
Stadtrand von Bozen
Franziskus
Siegesdenkmal in Bozen
Bozen
Bozen – viel Natur
Strudel mit Sahne
Eine kleine Kirche Sankt Nikolaus in Gfrill – leider ist sie immer geschlossen und verfällt
Die Alpen
Tinas Lieblings Pizza
Die Alpen

Meran in Südtirol / Italien | Herbst 2019

Während unserer Reise nach Südtirol im Herbst 2019 sind meine Frau und ich natürlich auch nach Meran gefahren. Wir parkten am Rand der Innenstadt (1,30 Euro Parkgebühren pro Stunde!) und spazierten durch die Innenstadt.

Die Innenstadt ist für eine rund 35.000 Personen Stadt recht umfangreich. Nette Geschäfte, viele Restaurants und Cafes wechseln sich ab und machen einen Bummel angenehm und laden zum Verweilen ein.

Im Cafè aida merano, der kleinsten Konditorei Merans tranken wir einen guten Kaffee und aßen ein leckers Stück Obstkuchen, das so groß war, dass wir es uns teilten.

In einer Metzgerei deckten wir uns mit Wurstwaren als Mitbringsel für die Lieben zuhause ein.

Neugierig machte mich die Therme von Meran, die riesig erscheint udn eine große Angebotsvielfalt zu bieten scheint. Einen Besuch habe ich mir für nächstes Jahr vorgenommen.

Bemerkenswert empfanden wir auch in Meran das milde Klima der Region.

Blick vom Eingang zur Meraner Innenstadt auf die umliegenden Berge
Die Meraner Innenstadt
Der Rand der Meraner Innenstadt
Die Meraner Innenstadt
Die Meraner Fußgängerzone lädt zum Verweilen ein
Viele Cafes prägen Meran
Rund um Meran Natur
Über den Dächern Merans
Die Kirche Sankt Nikolaus
Der heilige Nikolaus
In der kleinsten Konditorei Merans genoss ich mit meiner Frau eine Tasse Kaffee und ein äußerst leckeres Stück Kuchen
Weit verbreitet in Südtirol: Interspar – hier erledigten wir unseren Großeinkauf
Kiwis gedeihen prächtig in Südtirol
Abends aß ich eine leckere Pizza mit Salami, Artischocken, Oliven und Kapern
Mein Schatz verspeiste eine lecker Calcone

Tisens in Südtirol / Italien | Herbst 2019

Nach unserer Abreise von Gossensaß fuhren wir gemütlich über Landstraßen und in herrlicher Berglandschaft über den Jaufenpass nach Tisens, wo ich unser zweites Hotel gebucht hatte. Dort waren wir für fünf Tage im Hotel Hillebrand untergebracht.

Tisens ist ein kleiner, vom Apfelanbau und Tourismus geprägter Ort zwischen Bozen und Meran. Genau wegen dieser Lage hatte ich diesen Ort auch ausgesucht. So war es für uns einfacher, die beiden „Hauptorte“ Südtirols anzusteuern.

Das Hotel Hillebrand überzeugte mich vor der Buchung durch einen guten Preis, ein avisiertes gutes Frühstück, ein Hallenbad und zentrale Lage. Auch die Bewertungen bei booking.com waren gut. Wir wurden auch nicht enttäuscht. Wir hatten ein Zimmer mit Balkon und Bergblick. Die Gastgeber waren herzlich und hilfsbereit. Das Frühstück ermöglichte uns jeden Morgen einen ausgezeichneten Start in den Tag.

Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes unternahmen wir einen Tagesausflug ins nahe gelegenen Lana.

Abends aßen wir immer im zum Hotel gehörenden Restaurant direkt gegenüber dem Hotel – Restaurant Tisene. Die Speisen waren wohlschmeckend. Das regionale Bier der Brauerei Forst war süffig und gut. Aber achtung: Das Restaurant füllt sich gegen 18.00 Uhr sehr schnell. Ohne Reservierung muss man warten. Ich kann dort wärmstens die Pizzen und vor allem die Spaghetti mit frischen Muscheln empfehlen.

In Tisens ist nicht viel los, es gibt aber ein paar kleine Geschäfte für die Ansprüche des täglichen Bedarfs, einen interessanten Friedhof und eine schöne Kirche. Auch gibt es ausgezeichnete Möglichkeiten für Wanderungen in die Berge.

Ein altes Gasthaus auf dem Jaufenpoass auf dem Weg zu unserem zweiten Ziel
Eine alte Kapelle am Jaufenpass
Das Innere der Kapelle
Der Jaufenpass
Blick vom Jaufenpass ins Tal
Blick vom Jaufenpass ins Tal
Zur Bergspitze des Jaufenpasses
Das Hotel Hillebrand
Die alten Häuser von Tisens
Blick vom Balkon unsere Hotelzimmers
Blick vom Balkon unsere Hotelzimmers
Wir waren umgeben von Apfelplantagen und Weinbergen
Zum Abendessen bestellte meine Frau eine Pizza Hawaii
Für mich gab es eine Teufelspizza
Der Sonnenaufgang über Tisens
Lana
Eine regionale Spezialität: Kastanienherzen
Natürlich genossen wir den ausgezeichneten italienischen Kaffee
Blick über Lana in die Berge
Die Berge um Lana
Viel Zeit verbrachte ich mit meiner Frau im Schwimmbad des Hotels
Abends genossen wir im hoteleigenen Restaurant ein lokales Bier der Brauerei Forst
Am zweiten Abend verspeiste ich mit Hochgenuss Spaghetti mit frischen Muscheln
Meine Frau bestellte die Spaghetti Carbonara – ebenfalls sehr lecker
Eine gewöhnungebedürftige Darstellung Mariens in der Kirche von Tisens
Das Frühstücksbüffet des Hotel Hillebrand
Das Frühstücksbüffet des Hotel Hillebrand
Das Frühstücksbüffet des Hotel Hillebrand
Das Frühstücksbüffet des Hotel Hillebrand

 

Gossensaß in Südtirol / Italien | Herbst 2019

Wie geplant war ich in den letzten sieben Tage in Südtirol. Meine Frau und ich brauchten gemeinsam Erholung und Tapetenwechsel. Schon länger wollte ich mal nach Südtirol reisen. Viele Bekannte und Freunde empfahlen uns eine Reise in den Norden Italiens, weil es dort so schön sei. Hinzu kam, dass ich mit dieser Reise meine Serie „Reisen in das deutschsprachige Ausland“ fortsetzen konnte. Also hatte ich zwei Hotels gebucht und wir fuhren am 28.09.2019 mittags von Frankfurt los. Die Fahrt war ins zwei Teile unterteilt, so dass wir die Strecke nicht in einem Rutsch fahren mussten.

Die Reise verlief relativ problemlos und führte über den Brenner Pass.

Am Abend des Samstags kamen wir im Hotel Bergkristall in Gossensaß an. Nach Bezug des Zimmers fuhren wir zunächst in den nächstgelegenen Lidl in Sterzing und kauften für das Wochenende ein. Dann ging es zurück ins Hotel, wo wir im hauseigenen Restaurant aßen. Die Vorspeise war ebenso göttlich wie die Pizza, die wahrhaft gigantische Ausmaße hatte. Der Teig war dünn und knüsprig, so, wie es sein muss. Alles war schmackhaft abgeschmeckt. Die Bedienung des Hotels und des Restaurants war sehr freundlich und hilfsbereit. Wir fühlten uns sehr wohl.

Der Morgen war großartig. Die Sonne begrüßte uns und unsere Stimmung hob sich, zumal uns ein ausgezeichnetes Frühstücksbüffet geboten wurde.

Nach dem Frühstück packten wir unser Bepäck und reisten ab in Richtung unseres eigentlichen Hotels, von dem ich dann morgen berichten werde.

Die Pizzeria / das Restaurant
Das Hotel Bergkristall
Der Vorspeisenteller mit regionalen Spezialitäten, ansprechend angerichtet. Er reichte für meine Frau und ich.
Die Pizza meiner Frau, mit Pilzen, Schinken, Salamie und Käse
Meine Pizza – extra scharf, so wie ich es liebe
Für uns immer eine Freude: Einkauf im ausländischen Lidl – hier in Sterzing
Blick vom Balkon des Hotels auf die Alpen
Die Umgebung des Hotels
Die Berge um das Hotel
Der Morgen im Tal des Hotels
Die Gebäckauswahl des Hotels zum Frühstück war umfangreich.
Das Frühstücksbüffet des Hotels
Brot und Brötchen sowie Marmeladen

Unsere Fahrtstrecke an diesem Tag:

 

Levant Mine and Beam Engine | Cornwall

Im Sommer 2019 besichtigte ich während meines Familienurlaubs in Cornwall die Levant Mine and Beam Engine.

Die Levant Mine ist ein stillgelegtes Bergwerk im Bergbaurevier St. Just mit einem angeschlossenen Museum, in dem eine funktionstüchtige Balancier-Dampfmaschine besichtigt werden kann. Die Mine befindet sich bei Trewellard, nördlich von St Just in Cornwall, England, direkt an der Küste, etwa 10 Kilometer nordöstlich von Land’s End.

Im frühen 19. Jahrhundert war Cornwall der bedeutendste Lieferant für Kupfer weltweit. Unter den Minen in Cornwall nahm zu dieser Zeit die Levant Mine einen Spitzenplatz ein. Seit 1820 wurde aus der Mine zuerst Kupfer, später auch Zinn gefördert. In den ertragreichen Jahren waren bis zu 500 Menschen hier angestellt. Im Jahre 1857 wurde eine Dampf betriebene Liftanlage installiert, um einen schnelleren Transport der Bergarbeiter in und aus der Grube zu ermöglichen. Das umständliche und langsame Steigen über Fahrten war damit nicht mehr nötig. Im Jahr 1873 waren fünf Dampfmaschinen in Betrieb. Diese wurden zum Belüften und zum Entwässern des Grubengebäudes und für die mechanische Bearbeitung des Erzes eingesetzt.

Die Mine erstreckte sich in eine Teufe von etwa 600 Metern und reichte etwa 2,5 Kilometer von den Klippen unter den Meeresboden. Sie trägt aufgrund dieser besonderen Lage den Spitznamen „mine under the sea“ (Bergwerk unter dem Meer). Als die Vorkommen erschöpft waren, wurde die Mine im Jahr 1930 aufgegeben, und das Bergwerk lief voll Wasser.

 

Ruine des Pumpenmotorhaus und der später gebaute Förderturm

Im Jahr 1959 suchte man in der etwa 400 Meter nordöstlich gelegenen, zu dem Zeitpunkt noch in Betrieb befindlichen Geevor Mine nach neuen Erzlagerstätten. Da man Rohstoffvorkommen im Westen vermutete, wurde wieder auf die Levant Mine zurückgegriffen und ein neuer Abbauversuch begonnen. Das Wasser im Grubengebäude wurde abgepumpt. Dabei stellte man fest, dass Seewasser an einer Stelle in das Grubengebäude eindrang, an der die Bergarbeiter früher sehr dicht bis an den Meeresboden gegraben hatten. In den Jahren 1962 und 1963 wurde die Stelle mit Hilfe von Tauchern gesucht und die Grube mit Hilfe von Beton abgedichtet. Gleichzeitig wurde ein Tunnel von der Geevor Mine zur Levant Mine gegraben. Die Erzausbeute war allerdings enttäuschend gering, und so wurde beschlossen, den Betrieb der Levant Mine wieder aufzugeben und andere bekannte Adern unter dem Meer von Geevor aus zu erschließen.

 

Erzbehandlung

Neben den Bergleuten unter Tage waren auch zahlreiche Männer, Frauen und Kinder bei der Mine angestellt, die über Tage in der Aufbereitung die begehrten Rohstoffe Kupfer und Zinn aus dem Gestein klaubten (separierten). Danach wurde das Material aus der Grube mit einem dampfbetriebenen Pochwerk zu einem sandigen Pulver zerkleinert und anschließend in einem Drehrohrofen erhitzt (Kalzinierung). Nach der Abkühlung konnten die einzelnen Bestandteile durch einige chemische Reaktionen voneinander getrennt werden. Bei der Kalzinierung wird auch Arsen aus dem Gestein gelöst. Im nördlichen Teil der Anlage sind noch die Reste von vier dieser Öfen erhalten. Ein langer unterirdischer Abzug führte die Gase zu dem noch heute erhaltenen Schornstein. In Verdichterkammern im Gasabzug konnte das Arsen separiert und für den Verkauf gesammelt werden. Die Aufarbeitung des kupferhaltigen Erzes wurde zuerst vor Ort, später nach einem Schiffstransport in Wales durchgeführt. Von der Kupferseparierung ist nichts im Gelände erhalten geblieben. Insgesamt wurden 129.268 Tonnen Kupfer (1820–1927) und 27.907 Tonnen Zinn (1835–1929) und geringe Mengen Arsen, Silber und Gold gefördert.[2][3]


Unfall

Am 20. Oktober 1919 ereignete sich ein Unfall in der Grube, bei dem 31 Bergleute ihr Leben verloren und viele verschüttet wurden. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich über 100 Bergleute auf der Fahrkunst, als ein Befestigungsbügel am Balancier, dem zentralen Hebel brach. Der schwere Stamm, der die Konstruktion hielt, fiel in den Schacht und riss die Stufen der Fahrkunst mit sich. In der Folge wurde die Fahrkunst nicht wieder repariert, und die untersten Stollen des Bergwerkes wurden aufgegeben. In dem 1962 erschienenen Buch The Mine Under the Sea von Jack Penhale wird die Geschichte des Unfalls aufgenommen. Das Buch beschreibt das Leben der Bergarbeiter und ihrer Familien im Jahr 1920 in der Levant Mine in Cornwall.

Hinweis am Parkplatz der Mine: Parken für Mitglieder des National Trust ist kostenlos. Alle anderen Besucher müssen zaheln.
Die Pumptechnik der Mine ist sehr beeindruckend.
Das Antriebsrad der Mine
Blick vom Maschinenhaus
Zu Beginn des Besuchs der Mine gibt es ein kurzes Einführungsvideo.
Alte, aber noch funktionsfähige Technik
Gedenktafel für die bei einem Unglück gestorbenen Arbeiter
Der Maschinenraum
Der Maschinenraum
Der Maschinenraum
Die idyllische Umgebung der Mine
Der Förderturm
Die idyllische Umgebung der Mine
Die idyllische Umgebung der Mine
Charlotte versucht sich als Maschinenersatz
Die idyllische Umgebung der Mine
Die idyllische Umgebung der Mine
Die idyllische Umgebung der Mine
Die Ruinen einer anderen Minenanlage
Fabrikruinen
Die idyllische Umgebung der Mine
Fabrikruinen
Die idyllische Umgebung der Mine
Nach der Besichtigung waren einige Familienmitglieder mächtig erschöpft.

Die Lage der Levant Mine and Beam Engine:

Mein erstes Biwakieren | Hoherodskopf

Gestern habe ich erstmals in der freien Natur, abseits von Dörfern, Städten und Campingplätzen biwakiert. Hierzu hatte ich mir eine kleine  Wanderstrecke im Vogelsberg zusammengestellt (sieh unten), um meine Ausrüstung zu testen und meine Fitness auf die Probe zu stellen. Diese Wanderung und die Übernachtung dienten auch dazu, zu prüfen, ob diese Art der Freizeitgestaltung etwas für mich ist.

So wanderte ich gestern am späten Nachmittag zunächst auf der höchsten Erhebung des Vogelsberg, dem Hoherodskopf (763,8 m ü. NHN ) herum, um mich bei Einbruch der Dämmerung zu meinem Übernachtungsplatz zu begeben.

Der Ludwigs-Brunnen auf dem Vogelsberg – momentan leider ausgetrocknet
Blick von der Spitze des Vogelsberg in das Tal in Richtung Schotten
Die Natur am Hoherodskopf
Gut ausgebaute Wanderwege im Vogelsberg
Blaubeeren in der Mitte Hessens
Die Quelle der Nidda
Die leider ausgetrocknete Landgrafenquelle
Gut, dass man den Hoherodskopf als Naturschutzgebiet ausgewiesen hat.
Die Schutzhütte „Sieben Ahorn“ im Vogelsberg
Die Gilgbachquelle – wunderbares, erfrischendes Wasser
Gilgbachquelle – hier schöpfte ich mein Trinkwasser
Gilgbachquelle – hier schöpfte ich mein Trinkwasser
Die Schutzhütte „Sieben Ahorn“
Die Schutzhütte „Charlottenhöhe“
Das Innere der Schutzhütte „Charlottenhöhe“
Die Schutzhütte „Poppenstruth“

Zwischendurch erfrischte ich mich an einer Quelle, wo wunderbares, kaltes Wasser direkt aus der Erde kam.

Nach 10 Kilometern kam ich an der von mir für die Übernachtung ausgesuchten Schutzhütte an der Niddaquelle an. Dort konnte ich erst einmal in aller Einsamkeit mein Abendessen einnehmen, denn die meisten Tagesgäste hatten diese Erholungsregion längst verlassen.

Mit Einbruch der Dämmerung traf dann ein 79jähriger Bauingenieur aus Leipzig an der Hütte ein, mit dem ich ins Gespräch kam. Er reist seit 50 Jahren nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch Deutschland. Dabei übernachtet er nur in der freien Natur. Ausgerüstet ist er lediglich mit einem Messer, einem Schlafsack und einer Wasserflasche. Er braucht kein Zelt, keine Isomatte, keinen Kocher. Er konnte mir interessante Erfahrungen berichten und gute Ratschläge für meinen Einstieg in das Biwakieren und Wandern geben.

Dann errichtete ich nach dreistündigem Gespräch meine Schlafstätte in der Schutzhütte an der Niddaquelle.

Meine Schlafstätte
Mein Esstisch
Für die Nacht gerüstet

Das Einschlafen fiel mir schwer, da ungewohnte Geräusche, vor allem von Hirschen, irritierten mich.

Am nächsten Morgen bereitete ich mir gegen 6.00 Uhr auf meinem Gaskocher einen Kaffee zu und aß zwei tags zuvor gekaufte Croissants.

Mein Frühstück

Gegen 7.30 Uhr wanderte ich zu meinem Auto. Der Anblick der aufgehenden Sonne begeisterte mich.

Nebelschwaden und die aufgehende Sonne über dem Hoherodskopf
Ausblick in der Morgendämmerung

Bevor ich mein Auto erreichte, machte ich noch einen kleinen Umweg zum Geiselstein.

Nebenschwaden über dem Hoherodskopf
Der Geiselstein
Tas und Ausblick auf dem Geiselstein

Mein Fazit für dieses erste Biwak:

Ja, Biwakieren und freies Wandern ist etwas für mich. Ich werde nun eine mehrtägige Wanderung planen. Das einfache, naturnahe Reisen ist für mich eine zusätzliche, mögliche Urlaubsform. Ich habe eine neue „Welt“ für mich entdeckt.